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  •   "Da nun das Tier nichts von Verstellung weiß..., so fällt deutlich in die Augen, dass das, was das Tier von seiner Krankheit durch Symptome zeigt, wahrer Ausdruck des inneren Zustandes und reines wahres Bild der Krankheit ist. Sie haben zwar keine Sprache, aber die Menge der bemerkbaren Veränderungen an ihrem Äußeren, an ihrem Benehmen und der Verrichtung der natürlichen, dertierischen Lebensfunktionen dient vollkommen statt der Sprache."

    (S. Hahnemann)

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    Indikationen bzw. Anwendungsmöglichkeiten der Naturheilkunde für Tiere

    miez4Die Naturheilkunde bietet vielfältige Möglichkeiten bei der Behandlung von akuten sowie chronischen   Krankheitszuständen. Dabei ist die genaue Krankheitsbezeichnung nicht vorrangig, es zählen vielmehr alle individuellen Symptome wie auch das Allgemeinbefinden einschließlich der Gemütslage. Das Tier wird in seiner Gesamtheit erfaßt und hieraus das ähnlichste Mittel gewählt.

    Nimmt man als Beispiel den Schnupfen, so gibt es viele unterschiedliche Symptome, wie z.B. Fließschnupfen, Stockschnupfen, Absonderungen dick, dünnflüssig, Beteiligung der Augen, Sinusitis usw. Die Diagnose bzw. Krankheitsbezeichnung Schnupfen reicht also alleine nicht aus für die Mittelwahl.   

    Da immer wieder Unsicherheiten bestehen bezüglich der Krankheiten, die behandelt werden können, möchte ich Ihnen hier, zum besseren Verständnis, einen kleinen Überblick verschaffen. Bitte beachten Sie, daß sich hieraus natürlich kein Heilversprechen ergibt. Heilerfolge sind von verschiedenen Faktoren abhängig und ein seriöser Tierheilpraktiker wird auch seine Grenzen erkennen und entsprechend handeln. Impfungen und Operationen darf nur ein Tierarzt durchführen.

     

     

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                 Gesunderhaltung:

    Vermehrte Umweltbelastungen und veränderte natürliche Lebensumstände können auch bei unseren Tieren zu erhöhter Krankheitsbereitschaft, Allergien usw. führen. Deshalb ist es sinnvoll, die gesamte Konstitution und somit die körpereigenen Kräfte zu stärken.

    Ob in jungen Jahren, zur Unterstützung der gesamten Entwicklung, oder im reifen Alter kann die Naturheilkunde dazu beitragen, Lebensfreude und Lebenskraft zu fördern und zu erhalten.

    Hauterkrankungen:

    Ekzeme,  Hautausschläge, Urticaria, Wucherungen, Schuppen, Haarausfall, Juckreiz, Mykosen, Parasiten, Nagelabnormalitäten, Fellverlust

    Bei Hauterkrankungen sollte immer nach der Ursache geforscht werden da hier oftmals Störungen im Stoffwechsel bzw. Leber- oder Niereninsuffizienzen oder Allergien vorliegen können. 

                   Verdauungsorgane:

    Gastritis, Durchfall, Verstopfung, Erbrechen, Appetitstörungen, Magen-Leber-Darmerkrankungen, Blähungen, Koliken, Fressunlust, Übergewicht

                   Bewegungsapparat:

    Arthritis, Arthrose, Hüftgelenksdysplasie (HD), Spondylose, Lahmheiten, Erkrankung der Sehnen, Bänder und Muskeln, Luxation, Verstauchung, Entwicklungsstörungen

    Das zentrale Nervensystem spielt bei Wirbelsäulenschäden eine große Rolle und sollte mit berücksichtigt werden.

    Atemwegserkrankungen:

    Husten, Bronchitis, Tonsillitis, Angina, Lungen- bzw. Brustfellerkrankung, Laryngitis

                Sinnesorgane:

    Tränenfluß, Gerstenkorn, Konjunktivis (Bindehautentszündung), Otitis (Ohrenentzündung), Ekzeme, Gehörgangsentzündung, Milben, Schnupfen, Katzenschnupfen, Sinusitis, Stomatitis (Mundschleimhautentzündung), Zahnfleischentzündung, Lefzenekzem, Parodontose

                   Geschlechtsorgane:

    Mastitis (Gesäugeentzündung), Scheinträchtigkeit, Sterilisationsfolgen bzw. Regulierung der Läufigkeit, Vaginitis,  Hodenekzem, Hodenentzündung, Prostatitis, Vorhautkatarrh, Onanie bzw. übermäßiger Geschlechtstrieb

                   Harnwege:

    Blasenentzündung (Cystitis), Blasensteine, Blasenlähmung, Nierenentzündung (Nephritis), chronische Niereninsuffizienz

                   Nervensystem:

    Epilepsie, Lähmungen, Neuralgien, Muskelzuckungen, Schwindel, anfallsartige Krämpfe evtl. nach Impfung oder Narkose 

                   Verletzungen und Wundbehandlung:

    Bisse, Stiche, kleineren Blutungen, Verbrennungen (unterstützend), Sonnenstich, Unterstützung bei Operationen, Vergiftungen (unterstützend)     

    Verhaltensauffälligkeiten:

    Angst, Aggression, Trauer, Eifersucht, Heimweh, Verlust, Hypersensibilität, Furcht, Kummer, Ruhelosigkeit, Apathie, Trägheit, Unsauberkeit

    Altersbedingte Beschwerden:

    Gerade im Alter, wenn alles etwas nachläßt, können wir unsere Lieblinge auf sanfte Weise unterstützen und ihnen damit den Lebensabend so angenehm wie möglich gestalten. Die Erhaltung der Vitalität ist ein großes Gebiet der Naturheilkunde.

    Die Therapieform sowie die Therapiedauer ist abhängig von der Schwere der Erkrankung bzw. der Reaktionsfähigkeit des Tieres. Voraussetzung für einen Heilungsverlauf ist immer, daß noch genügend raktionsfähiges Gewebe, und auch Lebenskraft vorhanden ist. Andernfalls ist eine Heilung nicht mehr zu erwarten. (Degenerative Erkrankungen) Es ist aber möglich, bei sehr schwerwiegenden Erkrankungen, zumindest eine Linderung zu erreichen und somit die Lebensqualität für die noch verbleibende Zeit zu erhalten.

    Das Gesetz schreibt  folgenden Hinweis vor: Alternative Heilmethoden sind wissenschaftlich umstritten und nicht anerkannt.


    Tierheilpraktikerin Tschischke   93186 Pettendorf    Margarethenstr. 6     Tel. 09409-859349