Verhaltenstherapie für Hunde und Katzen
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Liebe Tierfreunde! Auf den folgenden Seiten möchte ich Ihnen einen Einblick in meine Tätigkeit als Verhaltenstherapeutin für Hunde und Katzen geben. Unsere vierbeinigen Gefährten haben heute für uns einen anderen Stellenwert als in der Vergangenheit. Sie sind integriert in die Familie, sind Freunde und oftmals auch Partnerersatz. Diese grundsätzlich positive Entwicklung birgt natürlich dennoch Probleme im Alltag. Mißverständnisse im gegenseitigen Umgang, in der Kommunikation, im Ausdrucksverhalten sind meist die Ursache für Verhaltensprobleme - auf beiden Seiten. Inzwischen wenden sich nicht nur Tierhalter mit verhaltensauffälligen Tieren an mich sondern auch immer mehr interessierte Menschen, die ihr Tier besser verstehen wollen oder bei der Anschaffung Rat einholen. Die Aufgaben der Tierpsychologie und Verhaltenstherapie sehe ich deshalb in der Unterstützung von Mensch und Tier beim Aufbau einer vertrauensvollen, respektvollen Bindung zueinander. Hierbei helfe ich Ihnen sehr gerne! |
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Ich berücksichtige neue Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung, artgerechte Haltung, Rassedispositionen genauso wie den individuellen Charakter ihres Tieres und Ihre ganz spezielle Beziehung zueinander.
Sog. Problemverhalten, Fehlverhalten (aus menschlicher Sicht) oder Verhaltensstörungen spiegeln häufig unser Fehlverhalten, unsere Unwissenheit oder Hilflosigkeit wieder. Sie stellen für uns Menschen aber eine große Herausforderung und Chance dar, unsere "Mitbewohner" besser zu verstehen. Denn nicht jedes unerwünschte Verhalten ist eine Störung sondern aus tierischer Sicht durchaus natürlich, wie etwa das Markieren. Dies gilt es zu unterscheiden und entsprechend unterschiedlich zu behandeln. |
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Die häufigsten Probleme im Zusammenleben sind:
- Nicht alleine bleiben können (wollen)
- Angstreaktionen und Phobien
- Verlustangst
- Probleme mit Artgenossen o. Menschen
- Zerstörungswut
- Aggression (auch Scheinaggression)
- Stubenunreinheit
- sog. Eigensinn oder Ungehorsam
Auch kleine Verhaltensveränderungen können sich schnell verfestigen und daraus größere Probleme erwachsen. Wir versuchen die Ursache für das Verhaltensproblem zu finden und berücksichtigen dabei die Persönlichkeit des Tieres,wie auch die Beziehung zu seinem/n Menschen. Daraus entwickelt sich der individuelle Therapieplan - ohne Gewalt und Vertrauensbrüche, dafür mit Konsequenz, Geduld und Motivation. Bei Katzen erzielen oft schon kleine Veränderungen im Umgang große Erfolge.Bei Hunden ist gezieltes Einzeltraining in gewohnter Umbgebung optimal um konzentriert auf bestehende Probleme eingehen zu können. Denn:
"Hunde lieben souveräne Chefs Katzen lieben souveräne Diener!"
Den Therapieplan beginnen wir gemeinsam und schaffen damit eine stabile gesunde Basis für ein entspanntes Zusammenleben. Schritt für Schritt erreichen wir positive Veränderungen und lernen alle dabei. Diesen Weg gehen Sie dann mit Ihrem " Liebling" weiter, wobei ich Ihnen natürlich mit Rat und Tat zur Seite stehe.
Noch ein Hinweis: Gewaltfreie Hundeerziehung bedeutet für mich selbstverständlich: Verzicht auf Stachelhalsbänder, Elektroschockbänder und jegliche Form von Gewalteinwirkung z.B. Leinenrucken, Niederdrücken, Nackenschütteln etc. Abgesehen davon, dass diese, leider immer noch praktizierten, Methoden erhebliche körperliche und psychische Schäden verursachen können, sind sie auch in Bezug auf Kynologie (wissenschaftliche Lehre von Hunden) und Verhaltensforschung hinreichend widerlegt. Diese Methoden führen vielleicht kurzzeitig zum Ziel (der Hund befolgt Kommandos dann aus Einschüchterung und Angst), sind aber häufig die Basis für Mißtrauen und Aggression.
Ein sinnvolles Verhaltenstraining für Hunde beinhaltet für mich:
- positive Konditionierung (Verstärkung) bei erwünschtem Verhalten
- konsequente Durchführung von klaren Regeln (Therapieplan)
- den Aufbau einer respektvollen, vertrauensvollen Bindung
- das Vermitteln von Wissen über das Wesen ´Hund`
- und, nicht zuletzt, Freude an der gemeinsamen Arbeit.
Hierbei helfen uns unsere Gefährten erfahrungsgemäß ganz gewaltig!
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Seelische Unterstützung mit Naturheilkunde ( Homöopathie oder Bachblüten ) zur Stabilisierung des inneren Gleichgewichts bei Problemverhalten: Jedes Tier hat "seine Geschichte" , entstanden durch Prägung, Vorgeschichte etc. und hat daraus seinen Charakter und seine Persönlichkeit entwickelt. Durch das geeignete natürliche Mittel können wir das Tier in seiner Harmonisierung unterstützen und dadurch auch das Verhaltenstraining fördern. Beide Therapieformen ergeben ein sinnvoll kombiniertes Therapiekonzept. |
Hier finden Sie noch einen guten Artikel über die Verhaltenstherapie bei unseren Haustieren: http://www.tierheilpraktiker.de/tierheilkunde/naturheilverfahren/78-verhaltenstherapie-bei-tieren-.html(







