Die Beschwichtigungssignale unserer Tiere - Teil I
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Als sich meine erste Hündin Diana, frisch vom Tierheim, immer "in die Ecke stellte", beim Anblick meiner Katzen, begann ich mich mit Signalen und Körpersprache zu beschäftigen. Ich stieß auf die sog. Beschwichtigungssignale, abgeleitet aus den "cut off" Signalen der Wölfe, die damit Aggression vermeiden wollen. Die Signale werden aber schon viel früher eingesetzt und sind tagtäglich im Gebrauch um Konflikte gar nicht erst entstehen zu lassen. Sie sind quasi das "Peace-Zeichen" in der Hundesprache und dienen, neben der Kommunikation bei Begegnungen auch der eigenen Beruhigung. Alle Hunde |
auf der Welt verstehen diese Sprache wobei einige Signale unterschiedlich bevorzugt werden. Auf dem Foto sieht man z.B., dass sich Diana von der Katze zu sehr bedrängt fühlt, aber keinen Ärger will und den Kopf wegdreht. Das ist eines der vielen Beschwichtigungssignale, die man, in subtilerer Form, auch bei Katzen in der Kommunikation beobachten kann. Blinzeln, Gähnen, den Rücken zudrehen, all dies gehört auch zu ihrem Repertoire. Beobachtet man seine Tiere gezielt bei der Begegnung mit Artgenossen, erkennt man die Signale auch schneller und kann sie durchaus selbst einsetzen. Daraus entstehen ganz neue Möglichkeiten: Ihre Katze wird sich freuen, wenn Sie ihr zublinzeln und Ihr Hund entspannt durch Ihr herzhaftes Gähnen. Versuchen Sie es, denn: "Einen Freund haben heißt, ihn auch kennenlernen wollen." Mehr zu den einzelenen Beschwichtigungssignalen in Teil II





