Elektrolyte - wertvolle Unterstützung im Krankheitsfall
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Im Krankheitsfall kann der Flüssigkeitshaushalt unserer Tiere schnell ins Ungleichgewicht geraten. Vor allem bei Durchfall, Magen-Darm-Beschwerden oder auch chronischer Erkrankung kann eine orale Zufuhr an Elektrolyten sinnvoll sein, da Elektrolyte lebenswichtig für Blut, Zellen, Nerven und Muskeln sind, und Funktionen im Stoffwechsel- und Energiehaushalt regeln. Das Pulver kann im Trinkwasser aufgelöst werden und enthält Magnesium, Natrium, Glucose, Calcium und Phosphor. Zur Not kann man es auch mit Einwegspritzen (ohne Kanüle) oral verabreichen. Am besten, man entscheidet sich für Elektrolyte, die speziell für Tiere geeignet sind. Bei einer Nierenerkrankung sollte zusätzlich darauf geachtet werden, dass das Produkt auch hierfür geeignet ist, aufgrund des Phosphoranteils. Am besten fragen Sie in diesem Fall den Tierarzt oder Therapeuten. Zur Überbrückung kann man auch selbst eine Elektrolytmischung herstellen: auf 1/2 Liter Wasser einen Teelöffel Traubenzucker mit 2-3 Prisen Salz auflösen. Über einen längeren Zeitraum sollte man Traubenzucker aber nicht verabreichen, er fördert zwar den Appetit, löst aber manchmal auch Durchfall aus. Also besser ein fertiges Pulver zum Auflösen verwenden, dann kann man sicher sein, dass das Tier nicht unterversorgt ist. Als Alternative gibt es auch sog. Aufbaupasten, die hochkalorisch sind und alle lebenswichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten. |





