Verhaltensveränderungen können auch körperliche Ursachen haben
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Genauso wie ungelöste seelische Probleme allmählich körperliche Symptome hervorrufen können, ist es auch umgekehrt möglich, dass körperliche Probleme und Erkrankungen zu einer Verhaltensveränderung bei unseren Tieren führen können. Das kann plötzlich auftreten oder auch ein eher schleichender Prozess sein. Eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) hat beispielsweise eine große Auswirkung auf das Allgemeinbefinden. Die Tiere wirken meist erschöpft und lustlos, leiden evtl. auch unter Fellproblemen und nehmen an Gewicht zu. Ständige Schmerzen, ob Nerven, Zähne, Organe oder Bewegungsapparat können, verständlicherweise, empfindlicher, unruhiger |
oder gar aggressiver machen. Tiere mit Diabetes können schnell unterzuckern und sind dann kaum noch ansprechbar.
Die Unsauberkeit der Katzen hat manchmal eine körperliche Ursache. Wird auch Kot an unpassenden Stellen abgesetzt ist die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung noch höher. Katzen ziehen sich allgemein bei einer Erkrankung mehr zurück, schlafen vermehrt und sind nicht mehr so kontaktfreudig.
Bei älteren Tieren gibt es auch das Krankheitsbild der Demenz. Desorientiert, abwesend und in sich gekehrt wirken sie dann öfter.
Stellt man eine Veränderung im Verhalten fest, ist eine Untersuchung und ein Bluttest also in vielen Fällen ratsam bevor man sich entsprechende Hilfe für das Verhaltensproblem holt, um eine körperliche Erkrankung ausschließen zu können.
Für einen nachhaltigen Erfolg schließt der ganzheitliche Behandlungsansatz immer Körper und Seele, sowie Grundcharakter und Allgemeinbefinden mit ein.





