Die eindeutig erkennbaren Signalen, wie Gähnen, Rücken zudrehen, Kopf oder Körper abwenden, Hinsetzen oder Hinlegen oder das "Einfrieren" in der Bewegung sind sowohl bei Begegnungen mit Artgenossen, wie auch in der Kommunikation mit uns leicht zu erkennen. Wenn ein Hund während des Trainings solche Signale zeigt, ist er entweder überfordert oder eingeschüchtert. Das Einfrieren oder Hinlegen ist dann keine "Befehlsverweigerung", sondern er fühlt sich bedroht und will beschwichtigen. Erkennen wir das nicht und bestrafen diese Reaktion womöglich noch, kann daraus ein Kreislauf aus Missverständnissen und Angst erwachsen. Deshalb ist es so wichtig, auch auf die kleinen subtilen Signale zu achten und unseren Blick dafür zu schulen. Hundebegegnungen können da sehr
Als sich meine erste Hündin Diana, frisch vom Tierheim, immer "in die Ecke stellte", beim Anblick meiner Katzen, begann ich mich mit Signalen und Körpersprache zu beschäftigen. Ich stieß auf die sog. Beschwichtigungssignale, abgeleitet aus den "cut off" Signalen der Wölfe, die damit Aggression vermeiden wollen. Die Signale werden aber schon viel früher eingesetzt und sind tagtäglich im Gebrauch um Konflikte gar nicht erst entstehen zu lassen. Sie sind quasi das "Peace-Zeichen" in der Hundesprache und dienen, neben der Kommunikation bei Begegnungen auch der eigenen Beruhigung. Alle Hunde
Genauso wie ungelöste seelische Probleme allmählich körperliche Symptome hervorrufen können, ist es auch umgekehrt möglich, dass körperliche Probleme und Erkrankungen zu einer Verhaltensveränderung bei unseren Tieren führen können. Das kann plötzlich auftreten oder auch ein eher schleichender Prozess sein.
Eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) hat beispielsweise eine große Auswirkung auf das Allgemeinbefinden. Die Tiere wirken meist erschöpft und lustlos, leiden evtl. auch unter Fellproblemen und nehmen an Gewicht zu.
Ständige Schmerzen, ob Nerven, Zähne, Organe oder Bewegungsapparat können, verständlicherweise, empfindlicher, unruhiger oder
Es gibt inzwischen immer mehr Haushalte, in denen Hund und Katz friedlich zusammenleben. Richtig feste Freundschaften können, trotz der unterschiedlichen Verhaltensweisen, entstehen und keiner möchte den anderen missen. Wie aber funktioniert das? Soll man einfach darauf vertrauen und den Dingen ihren Lauf lassen? Das könnte, vor allem für die Katze, böse Folgen haben. Als Tierhalter kann man
Ein Leckerbissen beim "Nach-Hause-kommen", das abendliche Kuscheln vor dem Schlafengehen: unsere Samtpfötchen lieben diese angenehmen, ritualisierten Gewohnheiten. Diese kleinen Gesten der Zuneigung geben ihnen Sicherheit und Geborgenheit, tragen zum häuslichen Frieden bei und erhalten die Freundschaft. Auch bei mehreren Katzen oder Tieren im Haushalt
Viele Hunde versuchen, manchmal ziemlich aufdringlich, unsere Aufmerksamkeit zu gewinnen, indem sie uns anstupsen, sich an uns drängen oder keinen Zentimeter weichen wenn sie sehen, dass wir etwas essen. Besser als Schimpfen hilft hier ignorieren und die entsprechende Körperhaltung:
...das gilt auch für die viel gepriesenen Sprühhalsbänder, die in verschiedenen Ausführungen den Markt erobert haben. Spätestens seit uns Hundenanny Katja Geb-Mann u.a. allwöchentlich im deutschen Fernsehen vorführt, wie jeder Hund, ganz gleich welches Problem er seinen Haltern vermeintlich oder tatsächlich bereitet, mit Einsatz einer Fernbedienung in das Verhalten gepresst werden kann, das Herrchen oder Frauchen beliebt, finden die Halsbänder, die einen angeblich völlig harmlosen Spraystoß von sich geben, steigenden Absatz.
Doch schon der gesunde Menschenverstand lässt einen aufhorchen, wenn Hersteller und Anwender behaupten, dass der jederzeit auszulösende Sprühstoß für den Hund " gar nicht schlimm" sei. Da fragt man sich doch selbst nach nur kurzem Nachdenken, wie es denn möglich sein soll ..