Katzen fressen von sich aus selten Obst und Gemüse. Sie brauchen eiweißhaltiges Futter und benötigen Rohfaseranteile höchstens bei Verdauungsstörungen. Katzengras ist deshalb völlig ausreichend. Hunde benötigen für die Gesunderhaltung der Darmflora mehr Rohfasern, die sie ursprünglich über den Mageninhalt der Beutetiere zur Verfügung hätten. In geringen Mengen machen Obst und Gemüse also durchaus Sinn. Worauf sollte man aber unbedingt achten? Auf keinen Fall Obstkerne mit verfüttern, sie enthalten Blausäure, die zum Atemstillstand führen kann oder es kommt zum Darmverschluß. Weintrauben, Rosinen und Avocados können schwere Vergiftungen hervorrufen und Pflaumen haben eine abführende Wirkung. Knoblauch und Zwiebeln können eine Anämie zur Folge haben und Hülsenfrüchte, wie Erbsen, Bohnen, aber auch Sojaprodukte sollten mindestens fünfzehn Minuten gekocht werden. Karotten können unbedenklich auch roh verfüttert werden, Kohlgemüse nur gut gekocht und nur in kleinen Mengen, bzgl. der blähenden Wirkung. Kartoffeln und rote Beete nur gut gekocht, aufgrund der enthaltenen Stärke. Insgesamt ist Gemüse also gekocht besser verdaulich und die Nährstoffe können besser verarbeitet werden. Und, wie so oft, gilt der Grundsatz: Alles in Maßen.